Verstoß gegen das BtMG – Strafe

Kanzlei Louis & Michaelis – bundesweite Strafverteidigung

Welche Strafe erwartet mich bei einem Verstoß gegen das BtMG?

Kanzlei Louis & Michaelis ist seit 2005 spezialisiert bei der Verteidigung im Ermittlungsverfahren und Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das BtMG. Wir verteidigen täglich Mandanten aus dem ganzen Bundesgebiet.

Dabei ist natürlich die wichtigste Frage, die Mandanten geklärt haben wollen: wie werde ich für mein Verfahren bestraft?

Die Art der Droge entscheidet über die Frage der Höhe der Bestrafung:

Dabei wird zunächst folgende Unterteilung vorgenommen

  • weiche Drogen: Marihuana / Haschisch
  • mittelgefährliche Drogen: Amphetamin / XTC / Crystal – Meth / LSD
  • harte Drogen: Kokain / Heroin

Entscheidend ist immer der einzelne Wirkstoff der Drogen, also welche Qualität die Droge hat, wenn sie aufgefunden wird. Dies kann durch ein Wirkstoffgutachten festgestellt werden.

Drogen werden meistens bei einer Hausdurchsuchung sichergestellt.

Sodann entscheidet sich die wesentliche Frage, ob es sich um eine „geringe Menge“ bzw. eine „nicht geringe Menge“ an Drogen handelt. Die Grenzwerte werden durch die Rechtsprechung festgesetzt.

Beispiele:

Bespiel: Wenn sie mehr als 5 g reines Kokain, 10 g reines Amphetamin, 7,5 g reines THC bzw. 1,5 g reines Heroin, 5 g reines Crystal – Meth im Besitz haben, dann sieht der Gesetzgeber hierfür bereits eine Mindestfreiheitsstrafe von 1 Jahr vor. Der Einfuhr der vorbenannten „nicht geringen Mengen“ an Drogen wird mit einer Freiheitsstrafe nicht unter 2 Jahren bestraft.

Die Höhe der Strafe im jeweiligen Strafrahmen, das das Gesetz vorgibt, entscheidet sich nach der Frage: wieviel fach wurde die eine „nicht geringe Menge“ überschritten.

Beispiel: Bei 15g THC haben Sie die 2 x Überschreitung des Grenzwerts erreicht. Haben Sie 60 g Amphetaminbase in Ihrem Besitz, dann überschreiten Sie die nicht geringe Menge also um ein sechsfaches. Dies Rechenbeispiele mögen sich zunächst komplex anhören, aber sind oft entscheidend bei der Frage, ob noch ein „minder schwerer Fall“ vorliegt oder einfach: kann die Strafe noch zu Bewährung ausgesetzt werden.

In der Praxis werden harte Drogen, auch in kleineren Mengen drakonisch bestraft, wobei wir in Kiloprozessen bei weichen und sogar mittelgefährlichen Drogen oft noch eine Bewährungsstrafe erwirken können. Die Einschätzung Ihres Verfahrens bleibt einem persönlichen Beratungsgespräch mit mir vorbehalten.

Die Art der Tathandlung entscheidet über die Höhe der Strafe

Der Konsum von Drogen ist straflos.

Der Besitz (gepaart mit dem Vorwurf des Handeltreibens) ist bereits eine Steigerung.

Die Einfuhr von Drogen wird hart bestraft, da sonst in den meisten Fällen die Drogen erst überhaupt nicht in Deutschland vorhanden sind.

Wenn Sie als Mitglied einer Bande handeln (bei nicht geringen Mengen an Drogen), bei der Einfuhr ein Waffe bei sich führen kann dies zu einer mehrjährigen Haftstrafe führen, dann sieht der Gesetzgeber sogar eine Strafe ab 5 Jahren Freiheitsstrafe hierfür vor.

Ihre persönlichen Umstände und Motive sind entscheidend

Natürlich hängt die Frage der Bestrafung davon ab, ob Sie Ersttäter sind bzw. bereits (einschlägige) Vorstrafen haben. Insoweit prüfen wir gerne Ihr Führungszeugnis und Bundeszentralregisterauszug. Das aktuelle Bundeszentralregister erhalten wir mit Ihrer Akteneinsicht.

In vielen Fällen wird Handel mit Betäubungsmittels getrieben, um den Eigenkonsum zu finanzieren. Bei Ihnen besteht möglicherweise eine Abhängigkeit, welche zwar nicht die Straftat rechtfertigt, aber den Unrechtsgehalt mildert.

Zudem bestehen in jedem Lebenslauf eines Menschen Punkte, die in einer Hauptverhandlung angesprochen werden müssen. Diese filtern wir im Vorfeld heraus und präsentieren diese dem Gericht.

Wird mein Verfahren bei einer geringen Menge nicht einfach eingestellt?

Ich will hier bewusst mit einigen Irrtümern aufräumen, die durch die Kifferszene, aber auch durch das Internet kursieren und leider immer wieder zu Fehleinschätzungen führen und Beschuldigte sich wundern, dass sie später – trotz einer geringen Menge an Drogen – einen Strafbefehl erhalten oder angeklagt werden.

Mythos Nr. 1: Ich darf eine geringe Menge an Drogen besitzen!

Nein!!! Das BtMG stellt jeglichen Besitz von Substanzen unter Strafe, die dem BtMG unterliegen, soweit Sie nicht im Besitz einer Erlaubnis sind.

Mythos Nr. 2: Wenn ich ein paar Gramm Marihuana im Besitz habe, dann wird das Verfahren ohnehin eingestellt, weil das toleriert wird

Ebenfalls ein weit verbreiteter Irrglaube, der sich aus den 90er Jahren begründet, in denen man in der Tat versuchte, zumindest weiche Drogen zu entkriminalisieren und es in dieser Zeit zu manchmal auch großzügigen Einstellungen im Rahmen von bis zu 10g Marihuana kam.

Von dieser Politik ist man bereits seit Jahren abgerückt und auch kleiner Verstöße werden nunmehr nicht mehr nach § 31a BtMG eingestellt und werden verfolgt. Hierbei ist ebenfalls festzustellen, dass wir weiterhin weit weg davon sind, weiche Drogen zu legalisieren bzw. diesen bestimmten Personengruppen zugänglich zu machen.

Insbesondere, wenn Sie darauf angewiesen sind, dass Sie keinen Eintrag im Führungszeugnis oder Bundeszentralregister (hier ist eine Eintragung wahrscheinlicher) erhalten, dann sollten Sie auch bei dem Besitz oder der Einfuhr von BtM auf Nummer sicher gehen und sich mit uns in Verbindung setzen.

Beachte: in vielen Verfahren wird durch die Staatsanwaltschaft und die Polizei Ihre Akte an die Fahrerlaubnisbehörde abgegeben. Hier kann sich also ein Drama abzeichnen, welches Sie durch eine gute Verteidigung eindämmen können.

Mythos Nr. 3: Ich warte einfach mal ab und gucke, was passiert.

Abwarten bedeutet, dass Sie das Verfahren schieben und nicht aktiv an diesem arbeiten wollen. Das ist verständlich, weil Sie einen Anwalt bezahlen müssten und man sich dieses Geld natürlich auch sparen will.

Wenn Sie aber die Mythen oben berücksichtigen, dann werden Sie jetzt merken: Es wird Zeit sich mit uns in Verbindung zu setzen.

Sie werden überrascht sein, dass Anwälte doch nicht so teuer sind und zudem sparen Sie in der Regel Geld, da, wenn Sie angeklagt werden, zusätzliche Kosten (Gerichtskosten, Geldstrafe, Gebühren und Auslagen für den Anwalt aufwenden müssen). Leider stelle ich immer wieder fest, dass Mandanten sich zu spät an einen Verteidiger wenden und dann nicht nur draufzahlen, sondern noch den Ärger mit dem Gericht und der Führerscheinstelle haben.

Wie kann ich meine Strafe denn jetzt errechnen?

Leider gibt es keinen „Strafkatalog“, welcher also diese Frage konkret beantwortet, da sich eine Strafe aus vielen Faktoren zusammensetzt. Bedenken Sie, dass ich alleine 6 Jahre studiert habe, um Rechtsanwalt zu werden und seit dem Jahre 2005 ausschließlich Strafsachen verteidige. Aus diesen Gründen kann im Einzelfall eine genaue Prognose in Ihrem Fall erfolgen.

Das Gesetz liefert nämlich lediglich einen Strafrahmen (z.B. Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren oder Geldstrafe) für einzelne Delikte.

Quelle für die einzelnen Strafdelikte ist das BtMG (Betäubungsmittelgesetz).

Die Frage, wie hoch Sie bestraft werden, gehört zu der wichtigsten Frage, welche einer Klärung bedarf und können Sie mit uns unter mail@rechtsanwalt-louis.de klären.

Ich kann, wenn ich die Gesamtumstände würdige, eine sehr realistische Prognose erstellen, um Ihnen diese Frage zu beantworten. Diesbezüglich bitte ich Sie, einen Termin mit mir zu vereinbaren, um Ihren Fall zu besprechen.

Erfahrungswerte: Wir geben Ihnen einen Einblick in unseren Alltag

Wenn ich eine BtM – Verteidigung übernehme, dann gehe ich (mittlerweile unbewusst) eine Checkliste gedanklich durch um nicht nur die Höhe der zu erwartenden Strafe zu errechnen, die der Mandant eingeschätzt haben will, sondern dem Mandanten auch beraten kann, was er selbst im Ermittlungsverfahren tun kann, um seine Position in diesem zu verbessern.

Da unsere Mandanten täglich aus dem ganzen Bundesgebiet kommen, ist zunächst, für die Einschätzung der Strafe wichtig, woher der Mandant kommt. Wir haben bei Drogendelikten ein klassisches Nord – Südgefälle, was bedeutet, dass Sie in Bayern für das gleiche Delikt härter bestraft werden als bspw. in Niedersachen. Bedenken Sie, dass es wichtig ist, dass Ihr Verteidiger die unterschiedlichen Regionen und ihre Strafhöhen genau kennt. Diese Kenntnis kann er nur haben, wenn er seit Jahren in ganz Deutschland verteidigt und nicht an dem Verfahren übt.

Wichtig ist ferner, ob ein Mandant bereits strafrechtlich vorbelastet ist. Bei der Verteidigung macht es für den Ausgang eines Verfahrens einen erheblichen Unterschied, ob Sie unter laufender Bewährung stehen oder strafrechtlich noch nicht in Erscheinung getreten sind. Gute Neuigkeiten hierbei: Auch bei Mandanten, die sogar einschlägig unter laufender Bewährung stehen, finden wir immer eine gute Lösung, dass diese nicht in Haft müssen. Genau das empfinde ich als die Herausforderung in meinem Beruf: die – auf den ersten Blick – hoffnungslosen Fälle zu retten.

Sodann sehe ich mir die Art und Menge der Drogen an, mit welchen wir „arbeiten“ müssen.

Hierbei kann ich verstehen, dass viele Mandanten bei Kilo – Verfahren ableiten, dass diese sicher ins Gefängnis gehen müssen. Die guten Neuigkeiten sind, dass dies nicht der Fall ist, wenn Sie sich vernünftig verteidigen lassen, denn alles ist Planung und gute Vorbereitung.

Ihre persönlichen Umstände sind von erheblicher Wichtigkeit im Verfahren. Leider sehe ich immer wieder in der Praxis, dass hier Verteidiger keinen Schwerpunkt setzen, wobei es doch genau diese sind, die Ausnahmen schaffen. So ist es auch nicht verwunderlich, dass wir in jedem Verfahren die persönliche Umstände von unseren Mandanten abfragen und diese sodann in Verteidigerschriften und vor Gericht aufleben lassen.

So ist mir möglich, Ihnen bereits zu Anfang des Verfahrens den Ausgang des Verfahrens zu prognostizieren und dies in der Regel so genau, dass das Ergebnis sich mit der Prognose deckt. Dies ist kein Hexenwerk, aus meiner Sicht, sondern ist das Ergebnis von jahrelanger Arbeit im Bereich des BtM – Rechts anzusiedeln.

Drogen im Internet

Wie komme ich ins Darknet & Deepweb?

Jeder Internetnutzer kann den sog. Tor – Browser ganz einfach und legal auf www.torprojetct.org herunterladen. Danach musst der Installer ausführt werden und schon haben Sie Zugriff zum verschlüsselten Tor-Netzwerk.

Die Adressen der Websites im Darknet sind in Listen mit Links („Hidden Wiki“) zu finden. Diese können in persönlichen Chats weitergegeben werden oder werden durch Suchmachschienen generiert.

In vielen Fällen wird, neben dem Tor – Browser noch zusätzlich einen VPN-Dienst, der  keine Daten loggt, genutzt. Als Biespiel soll hier: CyberGhost Premium Plus Erwähnung finden.

Um den Darknet Zugang herzustellen, braucht man in der Regel den Tor – Browser (The Onion Routing). Tor ist ein Netzwerk zur Anonymisierung von Verbindungsdaten.

Das Darknet / Deepweb wird durch google auch nicht erfasst und kann somit nicht einfach durch eine Suchmaschine durch Eingabe der Begriffe gefunden werden.

Was kann ich im Darknet kaufen?

Im Darket werden derzeit in erster Linie Drogen, Waffen und Falschgeld verkauft. Hier gibt es auch verbotene Pornographie wie: Jugendpornographie und Kinderpornographie. Raubkopierte Filme und Serien, illegale Softwarelizenzen, gefälschte Ausweisdokumente, gefälschte TÜV Plaktten, geklaute Zugangsdaten und Kreditkartendaten sind hier erhältlich.

Wie wird die Ware verschickt, die ich im Darknet kaufe?

Ein direkter Kontakt zu den Lieferanten besteht in der Regel nicht, ggf. nur über E – Mail. Waffen, Drogen oder andere Dinge werden per Post oder DHL verschickt.

Eine Lieferung an eine Packstation oder verwaisten Briefkasten kommt in der Praxis häufig vor.

Wie wird im Darknet bezahlt?

Die Bezahlung erfolgt in der digitalen Währung Bitcoin oder Litecoins. Es handelt sich hierbei um eine ist eine Peer-to-Peer Kyptowähung, also eine anonyme Währung ohne Scheine und Münzen. Sie besteht nur virtuell. Sie benötigen ein sogenanntes Bitcoin Wallet (Bitcoin Konto) um mit Bitcoins bezahlen und handeln zu können.

Bundesweit Strafverteidigung seit 2005

Seit 2005 verteidigen wir bundesweit BtM – Verfahren und haben den Anspruch, dass wir immer mit unseren Aufgaben wachsen. Wir verfügen, neben dem fundierten BtM – Wissen, auch sehr gutes IT – Kenntnisse und sind somit Ihr Ansprechpartner, wenn Sie eine Hausdurchsuchung oder eine Vorladung als Beschuldigter im Zusammenhang mit dem Darknet erfahren haben.

Wir wollen Ihnen zwei Beispiele aus dem Darknet aufzeigen in denen wir zahlreiche Ablegerverfahren vereidigt haben:

Der Fall: „Chemical Love“

Bei einer bundesweiten Razzia konnten Ermittler größere Mengen Drogen sicherstellen, die die Verdächtigen zuvor im Darknet gekauft haben sollen.

Die Beschuldigten sollen als Händler tätig gewesen sein.

Die Landeszentralstelle Cybercrime der Generalstaatsanwaltschaft Koblenz hat bekanntgegeben, dass Hausdurchsuchungen bei zahlreichen Großabnehmern des ehemaligen Darknet-Marktplatzes Chemical Love durchgeführt wurden. Ein Tatverdächtiger sitzt derzeit in Untersuchungshaft.

Aus diesem Komplex hat unsere Kanzlei bundesweit viele Verfahren verteidigt.

Der Fall „Shiny Flakes“

Als Schnapsidee hat ein 20-jähriger Leipziger seinen groß angelegten Online-Drogenhandel „Shiny Flakes“ bezeichnet. Auf den kurzen Internet-Ruhm folgt jetzt eine lange Jugendstrafe.

Im heimischen Jugendzimmer war der 20-jährige Leipziger vom einzelgängerischen Computerfreak zum Großdealer aufgestiegen.

Er hat zugegeben, von Dezember 2013 bis zu seiner Verhaftung im Februar 2015 fast eine Tonne Drogen, darunter Kokain, Ecstasy und Haschisch, über das Internet verkauft zu haben.

Die Kundendaten wurde im Rahmen der Hausdurchsuchung auf den Datenbeständen aufgefunden. Namen, Adressen, E – Mailadressen und Nachrichten der Käufer führten sodann zu unzähligen Hausdurchsuchungen und Vorladungen.

Bin ich denn sicher im Darknet und Deepweb?

Es steht außer Frage, dass durch die Verschleierung der IP – Adresse und ggf. zusätzliche Nutzung eines VPN – Dienstes Ihre Anonymität im Netz gewahrt wird. Mehr Schutz kann kaum ein Besuch einer Internetseite bieten.

Kommuniziert wird im Darknet nicht mit der eigenen E-Mail-Adresse, sondern Tormails. Tormails sind PGP-Key verschlüsselt.

Viele Nutzer legen zudem auch falsche oder Fake – E – Mailaccounts an um hier nicht ihren Klarnamen oder wirkliche E – Mailadresse zu nutzen. Auch dies erschwert den Ermittlungsbehörden eine Identifikation.

Die Ermittlungsbehörden haben aber auch Tracking-Methoden entwickelt, die im Tor-Netzwerk eindeutige Ergebnisse liefern können. Als Beispiel soll hier: Audio Fingerprinting genannt werden.

Zudem hat das FBI eine „Anti-Tor-Malware“ entwickelt, welche die Fähigkeit besitzt, einen Tor-Nutzer zu enttarnen.

Erfolgreiche Verteidigung von Darknet – Verfahren

Wir zeigen Ihre Verteidigung an, beantragen Akteneinsicht und werden, wenn wir die Akte erhalten, uns schriftlich für  Sie zur Sache äußern. In dieser umfangreichen Verteidigungsschrift nehmen wir Stellung zu sämtlichen tatsächlichen  und rechtlichen Fragen und tragen Umstände vor, die sich aus Ihren Lebensumständen ergeben. Dadurch bieten wir einen Nährboden, dass das Verfahren nicht in einer Gerichtsverhandlung verhandelt werden muss bzw. die Staatsanwaltschaft alle günstigen Aspekte berücksichtigt.

Schicken Sie uns eine E – Mail unter: mail@rechtsanwalt-louis.de zu Ihrem Verfahren und wir werden uns unverzüglich mit Ihnen in Verbindung setzen.

Die Polizei und Staatsanwaltschaft hat in der Regel, wenn sie keine Hausdurchsuchung veranlasst hat, ggf. nur Ihren Namen, Ihre Adresse, Ihre E – Mailadresse als Beweis der Tatsache, dass Sie Waffen, Drogen oder Betäubungsmittel im Internet gekauft haben.

Aufgrund unseres Verständnisses für diese Verfahren können wir in der Regel diese Beweislage erfolgreich in Frage stellen. Dies ist natürlich einer Verteidigung vorbehalten und soll hier nicht weiter ausgeführt werden.

Einen Vernehmungstermin werden Sie nicht wahrnehmen und dieser wird durch uns abgesagt. Die Korrespondenz mit Polizei und Staatsanwaltschaft erfolgt über unsere Kanzlei. Eine Kopie der Akte erhalten Sie durch uns.

Sie sollten in Darknet – Verfahren nie eine Aussage tätigen, denn diese könnte Sie belasten. Ohne Aktenkenntnis sind Sie hier deutlich im Nachteil sein und diese Lücke schließen wir.

In der Regel wird nach ca. 4 – 12 Wochen Akteneinsicht gewährt. Ermittlungsverfahren dauern erfahrungsgemäß ca. 4 – 8 Monate. In dieser Zeit werden Sie automatisch durch unsere Kanzlei informiert, wenn uns Neuigkeiten bekannt sind.

Sie erhalten unverzüglich die Abschriften unserer Schreiben durch unser Sekretariat, wenn Sie uns Ihre Daten übermittelt haben. Unser Team steht Ihnen mit allen Hilfestellungen gerne zur Verfügung. Zwischenfragen lassen sich immer komfortabel mittels E – Mail beantworten, wenn ich bei Gericht sein sollte.

Wie werde ich bestraft, wenn ich Drogen im Darknet bestelle?

Durch eine clever Verteidigung, die wir Ihnen bieten, in vielen Fällen nicht.

In den letzten Jahren, in denen wir Verfahren aus dem Darknet verteidigt haben, haben wir einen guten Anteil einstellen können und es ist nicht zu einer Gerichtsverhandlung gekommen. Dies ist auch der Grund, warum wir bundesweit unserer Dienste anbieten und Sie somit, egal aus welchem Teil in Deutschland Sie kommen, uns beauftragen können. Selbstredend verteidigen wir Sie auch vor Ort, wenn dies ausnahmsweise erforderlich sein sollte.

Im Falle, dass die Beweislage eine Überführung zulässt, klären wir in der Regel die Verfahren mit einer Einstellung gegen Geldauflage. Dies hat den Vorteil, dass die Strafe weder ins Führungszeugnis noch ins Bundeszentralregister eingetragen wird, was für vielen Mandanten für uns, neben einer außergerichtlichen Klärung, was wichtigste Ziel einer soliden Verteidigung ist.

Es gibt aber immer noch die Möglichkeit, das Verfahre außergerichtlich mittels Geldstrafe zu beenden. Hierbei wird ein Strafbefehl erlassen, also ein außergerichtliches Urteil, wie Sie es bspw. von einem Bußgeldbescheid her kennen.

Die Geldstrafe darf aber dann nicht 90 Tagessätze überschreiten, da Sie sonst vorbestraft sind und die Strafe für 3 Jahre ins Führungszeugnis aufgenommen wird.

Natürlich beraten wir Sie in diesen Fällen auch, wie sich ein solches Verfahren auf Ihren Führerschein auswirken kann. Bedenken Sie, dass entsprechende Verfahren auch der Fahrerlaubnisbehörde zur Kenntnis gebracht werden können.

Das ist der Grund, warum Sie Kontakt mit uns aufnehmen und wir sie schnell, diskret und sicher an das Ziel bringen. Die Erfahrungen, die wir seit 2005 gesammelt haben, werden Ihr Mehrwert sein. BtM – Wissen gepaart mit IT – Kenntnissen ist eine unschlagbare Kombination.

Berufung und Revision!

Sie wurden durch das Amtsgericht oder Schöffengericht verurteilt, dann ist die Berufung genau das, was Sie brauchen, wenn Sie zu hoch oder zu Unrecht verurteilt wurden. Vor dem Landgericht können Sie die ganze Verhandlung, inklusive Zeugen, erneut durchkämpfen und jetzt mit einem Anwalt, der in BtM – Verfahren fit ist.

Revisionen zum Bundesgerichtshof haben keinen Erfolg, sagt Ihr Anwalt?. Das stimmt nicht, wenn Sie sich nachstehende Urteile durchlesen, die wir seit dem Jahre 2005 durch unsere Kanzlei aufgehoben bekommen haben. Der Bundesgerichtshof hebt dann Urteile auf, wenn formelle und materielle Fehler gerügt werden.

Erfolg kann man somit in Worte fassen: Wir finden diese Fehler! Lesen Sie einfach, welche Urteile wir aufgehoben bekommen haben:

Landgericht Essen

http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&Datum=Aktuell&Sort=12288&nr=76212&pos=9&anz=509

Landgericht Kempten (Allgäu)

http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&sid=3497486fc493b99b5dee50bb51c8db6b&nr=72617&pos=0&anz=1

Landgericht Hagen

http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&sid=98ce5b03bd438affd077e76756b0cf6b&nr=64077&pos=0&anz=1

Landgericht Mönchengladbach

http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&sid=8949b7172e537c0b99658004c668e7d1&nr=59660&pos=0&anz=2

Landgericht Krefeld

http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&Datum=Aktuell&Sort=12288&nr=61425&pos=1&anz=638

Landgericht Aachen

http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art

So können Sie uns als Ihren Vertrauensanwalt einsetzen

Betäubungsmittelstrafecht ist eine Spezialmaterie und Ihr Anwalt des Vertrauens sollte umfassende Kenntnisse auf diesem Gebiet vorweisen. Wissen erhält man nicht durch das Studium von Büchern, sondern durch Erfahrung im Umgang mit Verfahren auf dem Gebiet der Verteidigung von Betäubungsmittelstrafsachen.

Kanzlei Louis und Michaelis ist spezialisiert auf die Verteidigung von Betäubungsmittelstrafsachen. Wir betreuen hunderte von Mandanten jährlich im gesamten Bundesgebiet. Dabei verteidigen wir die ganze Bandbreite von Drogen: Heroin, Kokain, Amphetamin, Haschisch und Marihuana.

Dabei sind wir auch nicht teurere als Ihr Anwalt vor Ort. Die meisten Verfahren im Bereich von Betäubungsmittelstraftaten bekommen wir ohnehin außergerichtlich hin und somit lohnt es sich, eine überregionale Verteidigung, die das nötige „know – how“ hat zu beauftragen.

Wenn Sie eine Vorladung als Beschuldigter bekommen haben, dann ist die die einzige richtige Entscheidung, dass Sie sich anwaltlich beraten lassen. Gleiches gilt natürlich, wenn Sie eine Anklageschrift zugestellt bekommen haben. Sie befinden sich in Untersuchungshaft? Sie brauchen jetzt jemanden, der Ihre Sprache spricht.