Erregung öffentlichen Ärgernisses, § 183a StGB

Vorladung, Anklageschrift, Strafbefehl – bundesweite Strafverteidigung

Sie haben eine polizeiliche Vorladung erhalten, wegen des Verdachts der Erregung öffentlichen Ärgernisses?

Bei dem Vorwurf der Erregung öffentlichen Ärgernisses, nehmen Sie bitte frühzeitig Kontakt mit meiner Kanzlei auf. In den meisten Fällen, können wir Ihr Verfahren außergerichtlich beilegen, ohne dass Sie sich in einer öffentlichen Hauptverhandlung outen müssen. Dies gilt insbesondere für Ersttäter.

Wie werde ich für Erregung öffentlichen Ärgernisses bestraft?

Eine Erregung öffentlichen Ärgernisses begeht, wer öffentlich sexuelle Handlungen vornimmt und dadurch absichtlich oder wissentlich ein Ärgernis erregt.

Der Strafrahmen beträgt Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe.

Was ist eine sexuelle Handlung im Sinne der Vorschrift?

Eine sexuelle Handlung ist nur eine solche, die von einiger Erheblichkeit ist. Z.B. Entblößungshandlungen, die nicht unter § 183 StGB fallen, sowie alle Handlungen, die in der konkreten Umgebung und Situation objektiv geeignet sind, das Gefühl Dritter in einem nicht nur unerheblichen Maß zu verletzen.

Wann ist eine Handlung öffentlich im Sinne der Vorschrift?

Sie muss von unbestimmt vielen, nicht durch persönliche Beziehungen verbundene Menschen wahrgenommen werden. Ein geschlossener Personenkreis, z.B. auf einer in Räumlichkeiten stattfindenden Privatparty, reicht hierfür nicht aus.

Wann liegt ein Erregen von Ärgernis vor?

Mindestens ein Beobachter muss sich ungewollt verletzt fühlen.

Wann scheidet eine Strafbarkeit aus?

Eine Strafbarkeit scheidet insbesondere dann aus, wenn eine wirksame Einwilligung der Beobachter vorliegt.