Kanzlei Louis und Michaelis hat seit 2005 weit über 10.000 Ermittlungsverfahren und Strafverfahren in ganz Deutschland verteidigt. Nachstehend finden Sie einige der Prozesse, die uns besonders gut im Gedächtnis geblieben sind und wir freuen uns darauf, Sie durch unsere Erfahrung und durch unser Herzblut, welches wir in jeder Verteidigung schütten, Sie in Ihrem Verfahren zu verteidigen. Im Strafrecht sollten Sie sich durch eine Kanzlei verteidigen lassen, die nachweisbar Erfahrung und Erfolg hat.

Freispruch bei 45 Kilo Marihuana

Landgericht Kempten im Allgäu: Unerlaubtes Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge

Freispruch statt 4 1/2 Jahr Gefängnis. Seit 2013 versuchte die Justiz in Kempten im Allgäu den Mandanten wegen Handeltreiben mit ca. 45 Kilo Marihuana zunächst zu 4 1/2 Jahren, dann im zweiten Anlauf zu 3 Jahren Haft zu verurteilen. Beide Urteile hat der Bundesgerichtshof auf Antrag der Verteidigung hin aufgehoben und endlich wurde der Mandant freigesprochen. Angeklagt war, dass der Mandant sich durch eine Gruppierung aus NRW Pakete mit Drogen per Post nach Bayern hat schicken lassen.

 

2 Jahre auf Bewährung für Handeltreiben mit 3 ½ Kilo Heroin

Landgericht Dortmund: Handeltreiben mit nicht geringen  Mengen an Heroin

Der Angeklagten wurde zur Last gelegt, mit insgesamt mehr als 3 Kilogramm Heroin Handel getrieben zu haben. Das Heroin wurde aus Holland nach Deutschland geschmuggelt und sodann von der Mandantin in Empfang genommen um dieses sodann zu einem weiteren Händler zu fahren. Nach einem sehr intensiven Prozess entschied das Landgericht, die Mandantin nicht zu einer mehrjährigen Haftstrafe zu verurteilen, sondern ihr die Chance einer Bewährung zu geben.

 

1 Tonne Drogen verkauft?

Landgericht Münster – bandenmäßiges Handeltreiben mit BtM

Dem Angeklagten wird zur Last gelegt, im Wege des Postversandes, weltweit – als Mitglied einer Bande – Drogen im dreistelligen Kilobereich vertrieben zu haben. Auf Marktplätzen des Darknets sollen Amphetamin, MDMA, XTC, Kokain, Marihuana u.a. Drogen zum Kauf angeboten worden sein, welche durch Kunden im Wege der Kryptowährung „Bitcoins“ bezahlt worden sein sollen. Die Drogen sollen aus den Niederlanden nach Deutschland eingeschmuggelt worden sein und durch Verpacker im Münsterland portioniert, versandfertig verpackt und in Briefkästen in Nordrhein-Westfalen eingelegt worden sein. Es sollen täglich 300 Briefe mit Drogen weltweit versendet worden sein. 105 Kilo Amphetamin, 51 Kilo MDMA, 1,1 Kilo 2C-B, 3,8 Kilo Marihuana und 73g Kokain konnten sichergestellt werden.

 

100.000 Kinderpornos: Bewährung in Bitburg

Schöffengericht Bitburg / Besitz und Verbreitung von Kinderpornographie

Dem Angeklagten wurde zur Last gelegt, 100.000 kinderpornographische Schriften besessen zu haben. Nach einer sehr intensiven Verhandlung mit hohem lokalem Interesse, wurde der Klient lediglich zu einer Freiheitsstrafe, die zur Bewährung ausgesetzt werden konnte, verurteilt. Damit folgte das Gericht den Vorstellungen der Verteidigung. 

 

6 Kilo Handeltreiben mit Haschisch: Freispruch in beiden Instanzen

Schöffengericht Wiesbaden und Landgericht Wiesbaden / Handeltreiben mit nicht geringen Mengen Haschisch

Angeklagt war der vorbelastete Mandant wegen Handeltreibens mit ca. 6 Kilo an Drogen. Er wurde belastet durch den Verkäufer bzw. Kurier der Drogen, wobei die Stellung dieses „Zeugen“ nicht deutlich wurde. Aufgrund des erheblichen Widerstandes der Verteidigung und intensiven Befragung des Zeugen, wurde der Mandant – statt der geforderten 3 ½ Haft durch die Staatsanwaltschaft, durch das Amtsgericht Wiesbaden freigesprochen. Die Staatsanwaltschaft – motiviert – den Mandanten zu inhaftieren, ging in Berufung. In der Berufungsverhandlung wurde der Mandant ebenfalls freigesprochen und die Berufung der Staatsanwaltschaft verworfen. Die Zweifel an den Angaben des Zeugen konnten nicht ausgeräumt werden. 

 

250 Kilo Haschisch – Platten in Holz eingearbeitet und von Spanien nach Deutschland geschmuggelt?

Landgericht Duisburg – bandenmäßige Einfuhr und bandenmäßiges Handeltreiben mit BtM in nicht geringen Menge. 

Angeklagt war der Mandant, aus Spanien heraus knapp eine Viertel Tonne an Drogen in Holz verarbeitet und als Mitglied einer Bande aus Spanien nach Deutschland geschmuggelt zu haben. Die Drogen als Konstrukteur für den Transport in Holz eingearbeitet. 

 

Säugling nach der Geburt getötet: Jugendstrafe auf Bewährung 

Landgericht Bochum / Totschlag

Der Angeklagten wurde zur Last gelegt, ihren Säugling unmittelbar nach der heimlichen Geburt getötet zu haben. In einem sehr intensiven Prozess um die Kindestötung des Säuglings wurde die junge Mutter zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. 

 

10 Kilogramm Marihuana Verkauf? Freispruch für den Angeklagten 

Landgericht Schweinfurt 

Dem Angeklagten, der bereits in einer anderen BtM – Sache 4 Jahre Freiheisstrafe verbüßt, wurde zur Last gelegt, weitere 10 Kilogramm an Drogen an den Kunden X verkauft zu haben. Nach erheblichem Kampf gegen den falschen 31er, wurde der Angeklagte durch das Landgericht des Vorwurfs des Handeltreibens mit nicht geringen Mengen freigesprochen.

 

3 x Freispruch bei dem Vorwurf des sexuellen Missbrauchs und sexuellen Nötigung

 Landgericht Essen / Schöffengericht Gladbeck / Schöffengericht Lüdenscheid

In 3 Verfahren in 2018 wurden Mandanten des Vorwurfs des sexuellen Missbrauchs an Kindern, des sexuellen Missbrauchs an Schutzbefohlen und der Vergewaltigung freigesprochen.

Ein Stiefvater soll seine Schutzbefohlene missbraucht haben. Nach einem sehr intensiven Prozess vor dem Landgericht Essen wurde dieser von den Vorwürfen freigesprochen. Freispruch gab es ebenfalls für einen Klienten, der eine befreundete Polizistin bei einer Übernachtung sexuell genötigt haben soll. Das Gericht in Lüdenscheid hatte Zweifel an den Schilderungen der Zeugin und sprach den Mann auf Antrag der Verteidigung hin, frei. In einem ähnlich gelagerten Fall, eine Übernachtung unter Arbeitskollegen, konnte das Schöffengericht auch nicht zu Überzeugung kommen, dass es sexuelle Übergriffe gab. Freispruch war die Folge. 

 

Bewährungsstrafe für den Gynäkologen, der seine Patientinnen gefilmt haben soll

Landgericht Dortmund: 

1 Jahr und 5 Monate zur Bewährung wegen sexuellen Missbrauchs als Arzt in 25 Fällen, wobei fünf Monate wegen einer eklatanten rechtsstaatswidrigen Verfahrensverzögerung bereits als vollstreckt gelten! Ein Berufsverbot ist nicht mehr angezeigt und wäre unverhältnismäßig“ So lautete – zusammen gefasst – das Urteil nach insgesamt 17 Verhandlungstagen, nach sieben Jahren Verfahrensdauer. Da ursprünglich mal mehrere 100 Fälle im Raum standen ein wirklich gutes Ergebnis. Insbesondere, weil das Gericht explizit im Urteil klargestellt hat, dass keinerlei fehlerhafte oder nicht den Regeln der ärztlichen Kunst entsprechende Behandlungen stattgefunden haben. Lediglich das „Fotografieren war rechtlich erheblich und moralisch verwerflich.“

 

25 Kilogramm Amphetamin und ein paar Kilo  Marihuana – Bewährung für die Brüder aus Kassel

Landgericht Kassel / unerlaubtes Handeltreiben mit nicht geringen Mengen an BtM

Die Brüder wurden angeklagt, als Heranwachsende im großen Stil Drogen verkauft zu haben. Glücklicherweise hatte die Staatsanwaltschaft Kassel und das Landgericht Kassel das Verfahren ein paar Jahre liegen lassen und so konnte – im Wege eines Deals – bereits an einem Vormittag durch Verteidiger Clemens Louis und Verteidigerin Heike Michaelis eine Bewährungsstrafe für die beiden Brüder ausgehandelt werden. 

 

EK Kerze: Angeklagter Pfleger soll aus Habgier versucht haben, eine Ennepetalerin zu töten.

Landgericht Hagen: versuchter Mord

Angeklagt war der Mandant – aus Habgier – versucht zu haben, eine Frau zu töten in dem er ihr Mittel verabreichte um diese außer Gefecht zu setzen und mittels eine Kerze, die mit einem Stoff umwickelt war, einen Brand herbeizuführen. Laut Anklage wollte er sich hierdurch ihrer Bargeldbestände u.a. bemächtigen. 

 

Schuss auf Fahrzeug in Essen – Kupferdreh: Freispruch für den Angeklagten 

Amtsgericht in Essen – versuchte gefährliche Körperverletzung

Mit Freispruch endete eine Anklage gegen einen Mann aus Kupferdreh, der aus seiner Wohnung auf eine junge Dame, die in ihrem Auto gesessen hatte, geschossen haben soll. Das Projektil durschlug die Verkleidung des Autos. Ungeklärt blieb, ob der Rentner, bei dem Waffen im Zuge der Hausdurchsuchung sichergestellt wurden, der Schütze war. 

 

Millionenfacher Tablettenschmuggel – Medikamente aus Litauen geschmuggelt 

Landgericht Gießen: Verstoß gegen das AMG u. gewerbsmäßige Steuerhehlerei. 

Eine Litauische Bande war angeklagt, verschreibungspflichte Medikamente nach Deutschland geschmuggelt zu haben um diese aus Deutschland heraus per Post zu versenden. Laut Anklage soll dem Fiskus hierdurch fast eine Viertel Millionen an Steuern verloren gegangen sein. Es handelte sich vorwiegend um Krebsmedikamente und Potenzpillen, die in Deutschland nicht zugelassen waren und somit ein Verstoß gegen das AMG angeklagt war. 

 

Betrug mit Luxusvillen am Gardasee. 500.000 Euro Schaden?!

Landgericht Mannheim und Landgericht Berlin

Dem Angeklagten wurde zur Last gelegt, als Mitglied einer Bande Ferienvillen am Gardasee über das Internet angeboten zu haben. Das durch die Mieter überwiesene Geld wurde sodann in Bitcoins umgewandelt und in der Gruppierung aufgeteilt. Das Landgericht Mannheim verurteilte den Klienten lediglich zu einer Bewährungsstrafe, da dieser erheblich erkrankt und erstmalig in Haft war.  Das Landgericht Berlin, unter Einbeziehung des Urteils des Landgerichts Mannheim verurteilte den Mandanten zu 3 Jahren Haft. Die Staatsanwaltschaft in beiden Verfahren hatten jeweils langjährige Haftstrafen gefordert. Der Haftbefehl wurde aufgehoben und aufgrund des Gesundheitszustandes ist ungewiss, ob der niederländische Mandat jemals die Strafe verbüßen muss, da dieser kaum haftfähig sein wird. 

 

Nach Zurückverweisung durch den BGH endlich Freispruch

Landgericht Essen: Versuchter Totschlag durch Unterlassen 

Den Angeklagten (Vater und Sohn) wurde zur Last gelegt, die Ehefrau bzw. Mutter nicht ausreichend gepflegt zu haben bzw. ihr nicht die erforderliche Hilfe (Herbeirufen eines Rettungswagens) geboten zu haben. Aufgrund dessen war die Frau verstorben. Der Vater war dement und erkannte den lebensbedrohlichen Zustand seiner Frau nicht. Ein Gutachten erbrachte seine Schuldunfähigkeit und er wurde freigesprochen. Der Sohn wurde zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt. Erst nach Revision durch unsere Kanzlei wurde das Urteil aufgehoben, die Sache neuverhandelt und der Sohn freigesprochen.

 

Aufhebung des Haftbefehls und Bewährungsstrafe 

Landgericht Bochum: Unerlaubter Handel mit Betäubungsmitteln unter Verwendung von Waffen

Der Angeklagte betrieb einen Internetshop mit sogenannten „legal highs“. Bei der Wohnungsdurchsuchung konnten Substanzen, die dem NpSG unterliegen und Betäubungsmittel in nicht geringer Menge sichergestellt werden. Darüber hinaus Waffen. Der Mandant kam in Untersuchungshaft und wurde im weiteren Verlauf wegen unerlaubtem Handel mit Betäubungsmitteln unter Verwendung von Waffen angeklagt. Die gesetzliche Mindestfreiheitsstrafe beträgt hierfür 5 Jahre. Nach mehreren Hauptverhandlungstagen konnte durch eine strukturierte und engagierte Verteidigung der Vorwurf entkräftet werden. Am Ender verließ der Angeklagte mit einer Bewährungsstrafe den Gerichtssaal. 

 

Geldstrafe für Beihilfe zum Drogenhandel

Landgericht Duisburg: Bandemmäßiger Handel mit BtM in nicht geringer Menge 

Die Mandantin befand sich über 8 Monate in Untersuchungshaft und war laut Anklage Täterin und Mitglied einer Bande, die Betäubungsmittel in nicht geringer Menge handelte. Im Verlauf des Verfahrens, auf der Anklagebank saßen 6 Angeklagte, stellte sich die untergeordnete Rolle der Mandantin heraus. Im Ergebnis wurde sie für die Beihilfe am Drogenhandel ihre ehemaligen Lebensgefährten zu einer Geldstrafe verurteilt. 

 

Gewerbsmäßiger Betrug durch 3 Brüder 

Landgericht Bochum: Gemeinschaftlicher gewerbsmäßiger Betrug

Vor der Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts Bochum mussten sich drei Brüder verantworten, die durch gefälschte Überweisungsträger Zahlungen an sie veranlasst haben sollen. Ein Bruder wurde freigesprochen. 

Hier finden Sie in Kürze unsere spannendsten Fälle aus dem Jahr 2017

Wir sind im Moment dabei unsere interessantesten, skurrilsten und größten Fälle aus dem Jahr 2017 zusammenzustellen.
Bitte haben Sie noch einige Tage Geduld.

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